Der Elberadweg – von Prag bis nach Cuxhaven

Elberadweg

Es ist ein unglaubliches Gefühl von Freiheit, so muss sich der Malboro-Mann gefühlt haben, nur eben mit ein paar PS mehr. So oder so sind wir schon immer gern Rad gefahren, aber eben eher so nebenbei und nicht alltäglich im Urlaub. Aber irgendwie muss man sich ja mal austesten. Also im schönsten Juni-Sonnenschein die Fahrradtaschen für den Elberadweg gepackt, mit dem Nötigsten. Fahrradwechselsachen kurz und lang, Regensachen, Schlafsack, Isomatte, Zelt, Besteck, Tassen, Tellern, Handtüchern, normale Schuhe, ein paar Turnschuhe zum wechseln, Flipflops, normale „Ausgeh-Sachen“, ein kleine Handtasche, Badesachen und normale Sachen für einen kühlen Abend. Jaaaa… nachdem man 480 km gefahren ist, weiß ich jetzt auch das man mindestens die Hälfte davon nicht braucht. Mein Freund hatte es da etwas einfacher, sein zweites Paar Schuhe hat schon fast den gesamten Platz in der Tasche verbraucht.

So frei fühlt man sich selten

Von Quedlinburg ging es querfeldein bis zur Elbe, kurz vor Magdeburg waren wir dann endlich auf dem Elberadweg gelandet. Da kam dann das Gefühl auf das man jetzt nicht einfach so umdrehen kann. Getreu dem Motto höher, schneller, weiter fuhren wir am ersten Tag 138 km und landeten kurz vor Tore Schluss landeten wir in der Nähe von Bittkau im Family-Camp-Kellerwiehl. Schnell noch was essen, bevor die „Kneipe“ um 8 Küchenschluss hat und dann duschen und das Zelt aufbauen. Bemerkenswert ist viel Platz auf einmal in einem Iglozelt ist, wenn man keine Luftmatratzen, Reisetaschen oder Festivalaccessoires mitführt.

Elberadweg von Magdeburg nach Cuxhaven

Morgens gegen 8 Uhr gab es dann bestes Zeltplatz Frühstück, wir werden noch dankbar darüber sein, es gibt nämlich auch Zeltplätze die weder Frühstück noch einen kleinen Einkaufsladen haben. In Windeseile die Schlafstätte verpackt, doch am schlimmsten war immer das beladen der Fahrräder. Leider hatte wir da an der falschen Stelle gespart, denn die Fahrradtaschen waren etwas umständlich anzubringen. Dafür leisteten sie aber relativ gute Dienste.Weiter ging es, direkt an der Elbe Richtung Freiheit bzw. Nordsee. Für den zweiten Tag haben wir uns 100 km als maximale Fahrstrecke gesetzt, damit wir mehr von der wunderschönen Umgebung und den Sehenswürdigkeiten mitbekommen.

5 Etappen 4 Stopps

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